Die besten 6 FM Transmitter im Vergleich. Unser Kauftip ist der FlexSMART X2. Heutzutage speichern die meisten Menschen ihre Musik auf MP3-Playern, iPods oder Smartphones ab. CDs... zum Ratgeber

1. Platz
  • Autosuchfunktion für absolut klaren und rauschfreien Radioempfang
  • top Preis-Leistungsverhältnis
  • Freisprechen in guter Tonqualität
  • sehr handlich und leicht anzubringen, da klein und ohne lästige Kabelei
  • praktische Ladefunktion fürs Handy, MP3-Player, Tablet etc.
2. Platz
  • gut lesbares Display
  • zusätzlicher USB-Anschluss zum Aufladen während der Fahrt
  • kurze Aufladungszeit
  • einfache Inbetriebnahme
  • kompaktes Set
3. Platz
  • Kompatibilität mit vielen Handymodellen (HTC, BlackBerry, iPhone, iPad, iPod Touch)
  • Aux-In und USB Kabel zum Anschluss an das Autoradio und zum Laden
  • Mikrofon mit Echokompensation für glasklare Gespräche
  • Ideal auch zum Musik hören geeignet
  • Ausschaltfunktion für Netzbetrieb an Zigarettenanzündern mit Dauerplus

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Ratgeber

Heutzutage speichern die meisten Menschen ihre Musik auf MP3-Playern, iPods oder Smartphones ab. CDs oder gar Kassetten sind im Auto zunehmend weniger gefragt. Allerdings hat die Sache einen Haken. Denn den MP3-Player kann man nicht so einfach ins Autoradio schieben wie eine CD. Um dies dennoch zu ermöglichen, haben sich inzwischen verschiedene Alternativen etabliert. Eine Möglichkeit besteht darin, das Abspielgerät über ein Kabel mit dem Radio zu verbinden. Das ist meistens etwas umständlich. Wesentlich praktischer ist die Übertragung mittels eines FM-Transmitters, weil sie kabellos funktioniert. Der Transmitter sendet die Tonsignale des MP3-Players über Funkstrecke zum Autoradio.

Heutzutage speichern die meisten Menschen ihre Musik auf MP3-Playern, iPods oder Smartphones ab. CDs oder gar Kassetten sind im Auto zunehmend weniger gefragt. Allerdings hat die Sache einen Haken. Denn den MP3-Player kann man nicht so einfach ins Autoradio schieben wie eine CD.

Um dies dennoch zu ermöglichen, haben sich inzwischen verschiedene Alternativen etabliert. Eine Möglichkeit besteht darin, das Abspielgerät über ein Kabel mit dem Radio zu verbinden. Das ist meistens etwas umständlich.

Wesentlich praktischer ist die Übertragung mittels eines FM-Transmitters, weil sie kabellos funktioniert. Der Transmitter sendet die Tonsignale des MP3-Players über Funkstrecke zum Autoradio.

Das Tolle daran: Das Radio behandelt den FM-Transmitter wie einen Radiosender. flexsmart-x2.jpgMan muss einfach nur die richtige Frequenz einstellen, schon hört man einen Musikkanal, der ganz dem eigenen Geschmack entspricht.

Wie funktioniert ein FM-Transmitter?

FM-Transmitter senden auf einer UKW-Frequenz, die den Bereich zwischen 87,5 und 108 MHz umfasst. Hier findet man gewöhnlich auch die normalen Rundfunksender wie WDR, SWR oder MDR. Wer sich wundern sollte, warum das Gerät dann nicht folgerichtig UKW-Transmitter heißt: FM ist die englische Bezeichnung für UKW.

Der FM-Transmitter ist also so eine Art Sendemast in Miniformat. Der einzige Unterschied zu einem Rundfunkmast der Radiosender besteht darin, dass das Funksignal des FM-Transmitters wesentlich schwächer ist.

Es trägt unter freiem Himmel maximal dreißig Meter weit. In einem geschlossenen Raum wie einem Auto sind es hingegen nur wenige Meter. Diese Distanz reicht jedoch in dieser Umgebung vollkommen für eine störungsfreie Übertragung aus.

Man verbindet den MP3-Player, den iPod oder das Smartphone mit dem FM-Transmitter. Dieser wandelt das Audiosignal in ein Funksignal um, das vom Radioempfänger entschlüsselt werden kann.

Analoge Übertragung

Dieses Signal ist allerdings analog, was eine Stärke und Schwäche zugleich darstellt. Ein digitales Funksignal verfügt über eine bessere Klangqualität. Das analoge Signal ist dafür weitaus robuster.

Wenn die digitale Funkstrecke gestört ist, entstehen Drop-outs und ein kompletter Abbruch der Übertragung. Beim analogen Signal nimmt man allenfalls ein Rauschen wahr.

Außerdem harmonieren die analogen FM-Transmitter praktisch mit jedem Autoradio. Denn UKW-Radioempfänger werden inzwischen seit mehr als 100 Jahren verbaut und sind auf der ganzen Welt verbreitet.

Entscheidende Leistungsmerkmale

Trotz der robusten Übertragungsqualität sind beim Einsatz eines FM-Transmitters einige wenige Dinge zu beachten. Denn gerade bei neueren Wagen kann der FM-Transmitter in Konflikt mit der modernen Autotechnik geraten. Beheizbare Frontscheiben mit integrierter Antenne wirken sich beispielsweise nachteilig auf die Funkstrecke aus.

Voraussetzung ist also ein leistungsstarkes Gerät, um die Musik ungestört genießen zu können. Zu den wichtigsten Leistungsmerkmalen eines FM-Transmitters zählen:

  • Maximale Reichweite
  • Frequenzbereich
  • Klangqualität

Maximale Reichweite

Die FM-Transmitter sind zumindest in Deutschland noch eine recht junge Erscheinung. Denn erst 2006 hat der Gesetzgeber hierzulande erlaubt, dass Radiowellen an eine frei wählbare Frequenz im UKW-Bereich übertragen werden dürfen. Gleichzeitig sind mit dieser Übertragungsmöglichkeit jedoch strenge Auflagen verbunden.

Deshalb dürfen in Deutschland nur FM-Transmitter zum Einsatz kommen, die ein CE-Prüfzeichen erhalten haben. Aufgrund dieses Prüfungsverfahrens ist die Sendeleistung der Geräte auf 50 Nanowatt beschränkt. Im Ausland sind stärkere FM-Transmitter erhältlich, die man aber nicht im deutschen Straßenverkehr benutzen darf.

Daher beträgt die maximale Reichweite der FM-Transmitter im Freien meist nur zehn statt der möglichen dreißig Meter. technaxx-fmt-400-fm.jpgIm Auto reduziert sich die Übertragungsleistung auf höchstens drei Meter. Für einen normalen Pkw ist diese Sendereichweite ausreichend. Sie sollte aber nicht deutlich darunter liegen.

Theoretisch kann es dennoch zu einer Übertragung zu einem anderen Fahrzeug kommen, wenn man zum Beispiel an einer Ampel hält. Doch es ist wohl sehr unwahrscheinlich, dass jemand sein Autoradio ausgerechnet auf einen unbelegten Frequenzbereich eingestellt hat.

Bluetooth

Eine interessante Alternative zur klassischen Übertragung im UKW-Bereich ist ein FM-Transmitter mit eingebautem Bluetooth. Die modernen Autoradios verfügen in der Regel über diese Verbindungsmöglichkeiten, um beispielsweise Freisprecheinrichtungen für Handys zu bedienen.

Bluetooth bietet dem Nutzer zwei Vorteile. Zum einen ist die Übertragung kabellos. Zum anderen harmoniert das Übertragungssystem mit einer Vielzahl von Geräten wie etwa einem Smartphone, einem Tablet-PC, einem Notebook oder einem Headset.

Auch bei diesen FM-Transmittern spielt die Reichweite eine wichtige Rolle. FM-Transmitter mit Bluetooth können maximal zwischen acht und zehn Meter Entfernung überbrücken. Zwischen Sender und Empfänger muss dabei kein direkter Sichtkontakt bestehen.

Für eine Übertragung in Stereoqualität muss aber sowohl der FM-Transmitter als auch das Autoradio das A2D-Profil beherrschen. Wenn dieses Profil oder gar die Möglichkeit zu Bluetooth am Radio fehlt, sind im Handel Nachrüstsätze erhältlich.

Frequenzbereich

Wenn der FM-Transmitter störungsfrei arbeiten soll, benötigt er eine UKW-Frequenz, die von keinem anderen Sender im Umfeld belegt ist. Dies ist erfahrungsgemäß in Ballungsräumen schwerer zu bewerkstelligen als im ländlichen Bereich. Deshalb ist es kaufentscheidend, dass der FM-Transmitter ein möglichst großes Frequenzspektrum abdeckt. Idealerweise sendet er auf der gesamten Bandbreite zwischen 87,5 und 108 MHz.

Doch auch eine freie Frequenz garantiert noch keinen ungestörten Empfang. Es ist oftmals entscheidend, an welcher Stelle im Auto man den FM-Transmitter platziert. Optimal ist ein Platz direkt in Nähe der Autoantenne, also meist im vorderen Teil des Fahrzeugs. Wenn sich das Anschlussgerät auf der Rückbank befindet, kann man sich behelfen, indem man den Transmitter auf die Mittelkonsole zwischen den Vordersitzen legt.

Klangqualität

Da die Übertragung analog erfolgt, entspricht die Klangqualität des normalen FM-Transmitters der üblichen Radioübertragung. Bei klarem Empfang ist folglich ein guter Sound möglich. Wenn die Übertragung gestört ist, äußert sich dies in Rauschen, manchmal auch Verzerren des Klangs.

Wer einen FM-Transmitter mit Bluetooth benutzt, kann die Musik über diesen Weg digital übermitteln. Dadurch lässt sich ein wesentlich besseres Klangspektrum erreichen, das vergleichbar mit CD-Qualität ist. Solch ein FM-Transmitter lässt sich dann auch im privaten Bereich einsetzen, um beispielsweise den MP3-Player mit der Stereoanlage im Wohnzimmer zu verbinden.

Ausstattungsmerkmale

Neben den Basics verfügen gute FM-Transmitter jedoch noch über eine Reihe von Extras, die den Umgang mit dem Gerät wesentlich komfortabler gestalten. Dazu gehören beispielsweise folgende Ausstattungsmerkmale:

  • Senderspeicher
  • Automatischer Sendersuchlauf
  • Klangfilter
  • Equalizer
  • RDS
  • Fernbedienung
  • FM-Transmitter mit integriertem MP3-Player

Senderspeicher

Es erleichtert das Leben ungemein, wenn man nicht jeden Tag erst nach der passenden freien Frequenz für den FM-Transmitter suchen muss. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn man täglich dieselbe Strecke zur Arbeit fährt und folglich stets die gleiche Frequenz benutzen kann.

Autoradios verfügen ohnehin über die Funktion, mehrere Sender abspeichern zu können. Meist genügen bereits zwei Tastendrücke. Viele FM-Transmitter haben ebenfalls einen Senderspeicher eingebaut. Diese Ausstattung erhöht nicht nur den Komfort, sondern sorgt auch für mehr Sicherheit im Straßenverkehr, da man nicht durch die Sendersuche abgelenkt ist.

Automatischer Sendersuchlauf

Wenn man längere Strecken zurücklegt, bleibt es nicht aus, dass eine ursprüngliche freie Frequenz andernorts von einem Radiosender belegt ist. Logischerweise muss man sich in diesem Moment einen neuen Frequenzbereich suchen, um wieder die Musik zu hören, die der FM-Transmitter überträgt.

Doch leider haben moderne Autoradios die Eigenheit, dass sich bei Störungen der automatische Sendersuchlauf aktiviert, um den Empfang wiederherzustellen. jetech-wireless-fm-transmitter.jpgWenn man an dem Radio einen FM-Transmitter betreibt, sollte man diese Funktion besser abschalten.

Noch bequemer ist es jedoch, sofern bereits der Transmitter über einen eigenen automatischen Sendersuchlauf verfügt. Geräte mit diesem Feature suchen nämlich selbstständig nach dem nächsten freien Frequenzplatz, ohne dass man selber eingreifen müsste.

Klangfilter

Bei analogen FM-Transmittern macht ein guter Klangfilter Sinn. Denn dadurch lassen sich eine Reihe von typischen Störgeräuschen wie Rauschen oder Knacken gezielt herausfiltern. In schwierigen Fällen hilft es, wenn das Gerät über einen Wechselschalter für Mono- und Stereobetrieb verfügt.

Der Mono-Sound mindert zwar die Klangqualität, reduziert gleichzeitig jedoch spürbar das Rauschen. Wenn man beispielsweise ein Hörbuch abspielt, ist diese Lösung perfekt. Denn ob man die Stimme des Erzählers in Stereo oder Mono hört, spielt keine Rolle.

Equalizer

Ein Equalizer ist nicht zwingend notwendig an einem FM-Transmitter, kann aber praktisch sein. Normalerweise ist solche eine Feinsteuerung für Bässe, Mitten und Höhen bereits am MP3-Player oder am Autoradio angebracht.

Der Vorteil eines Equalizer am Transmitter liegt darin begründet, dass man die Einstellungen an den anderen Geräten nicht verändern muss. Ein Equalizer am MP3-Player ist meist für den Kopfhörer optimiert. Dafür ist ein völlig anderer Sound gefragt als für die Übertragung des FM-Transmitters, der die Autolautsprecher beschallen muss.

RDS

RDS ist die Abkürzung für Radio Data System. Dieses System liest aus digital abgespeicherten Musikstücken den Namen des Titels und Interpreten, die Spieldauer sowie gegebenenfalls sogar eine komplette Playlist aus. Diese Informationen kommen natürlich nie beim Autoradio an, sofern die Daten analog übermittelt werden.

Es sei denn, der FM-Transmitter beherrscht RDS. Dann überträgt das Gerät alle relevanten Informationen an das Radio. Man kann dann bequem vom Display ablesen, welches Lied gerade gespielt wird.

Fernbedienung

Eine Fernbedienung gehört längst nicht bei allen FM-Transmittern zum Lieferumfang dazu. Sie ist auch nur dann vonnöten, wenn man das Gerät an einem Platz im Wagen unterbringen muss, auf den man während der Fahrt schlecht Zugriff hat.

Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn sich die Antenne auf dem Dach oder am Heck befindet. Dann würde man den FM-Transmitter möglichst in der Nähe, also auf der Rückbank platzieren. Die Fernbedienung bietet die Möglichkeit, den Transmitter dennoch zu bedienen.

Allerdings ist dabei zu beachten, dass sich der MP3-Player nicht über die gleiche Fernsteuerung bedienen lässt. Hier muss also das Verbindungskabel am Transmitter lang genug sein, um das Abspielgerät im vorderen Teil des Wagens aufzubewahren.

FM-Transmitter mit integriertem MP3-Player

FM-Transmitter mit integriertem MP3-Player bieten sich für Menschen an, die häufig im Pkw unterwegs sind. Diese Geräte sind meistens mit einer Speicherkarte bestückt, auf die man vom PC die Musik aufspielen kann.

Da der FM-Transmitter als Bauteil eine äußerst kompakte Form besitzt, kann man diesen Musikapparat auch problemlos in einer Jackentasche verstauen oder beim Jogging mit sich führen. Das Gerät ist also multifunktional einsetzbar.

Am Transmitter sind ein Display und mehrere Bedienknöpfe angebracht, mit deren Hilfe man die Titel anwählen kann. Je nach Einstellung hört man sie direkt über Kopfhörer oder per Funkübertragung übers Autoradio. Und natürlich ist diese Kombination sehr platzsparend, weil man sich ein weiteres Gerät und den dazugehörigen Kabelsalat erspart.

Anschlüsse

Die erhältlichen FM-Transmitter sind mit verschiedenen Anschlüssen versehen, um unterschiedliche Abspielgeräte zu verbinden. Zu den verfügbaren Anschlusstypen zählen:

  • Miniklinke
  • USB
  • Docking-Anschluss

Miniklinke

Die Miniklinke ist der Standardanschluss bei FM-Transmittern. Vorteil: Diese Verbindung ist lange erprobt und sehr robust. Nachteil: Nicht alle MP3-Player und Smartphones verfügen über diese Anschlussform.

USB-Anschluss

Bei den Smartphones, Computern und MP3-Playern hat sich inzwischen der USB-Anschluss durchgesetzt. belkin-air-cast.jpgInsofern ist es von Vorteil, wenn auch der FM-Transmitter über diese Anschlussmöglichkeit verfügt. Damit lässt sich zudem ein guter Datendurchsatz erreichen, der für Musik vollkommen ausreichend ist.

Zusätzlicher Vorteil: Der FM-Transmitter kann auch als Ladegerät für den MP3-Player oder das Smartphone dienen. Voraussetzung ist natürlich, dass der Transmitter die notwendige Stromleistung bereitstellt. Dem technischen Datenblatt ist zu entnehmen, ob die Betriebsspannung ausreicht.

Darüber hinaus sollte das Gerät über eine Sicherung verfügen, die vor Spannungsschwankungen schützt. Denn die Computerelektronik reagiert sehr empfindlich auf solche Schwankungen und kann rasch Schaden nehmen.

Docking-Anschluss

Der sogenannte Docking-Anschluss ist speziell für den Anschluss an einem iPod gedacht. FM-Transmitter mit Docking-Anschluss verzichten häufig auf einen Stecker für Miniklinke oder USB. Ihre Verwendung beschränkt sich deshalb auf Apple-Produkte.

Stromversorgung

Die meisten FM-Transmitter beziehen ihren Strom aus Batterien. Um unliebsame Ausfälle zu vermeiden, wenn während der Fahrt die Speicher erschöpft sind, verfügen die besseren Modelle zusätzlich über einen 12-Volt-Adapter. Mit diesem Stecker kann man den Transmitter direkt am Zigarettenanzünder anschließen.

Einige Sender verfügen außerdem über die Möglichkeit, sich mit Strom vom angeschlossenen MP3-Player zu versorgen. Dies ist zwar praktisch, aber umso schneller sind die Stromreserven des Abspielgeräts erschöpft. Mithilfe dieser Funktion lassen sich die FM-Transmitter jedoch auch außerhalb eines Pkws betreiben.

Integrierter 12-Volt-Stecker

Manche FM-Transmitter haben bereits im Gehäuse einen 12-Volt-stecker eingebaut. Man muss sie also lediglich in den Zigarettenanzünder stecken, um sie ins Laufen zu bringen. In den meisten Fahrzeugen befindet sich direkt darunter eine Ablagefläche, die man dann für den angeschlossenen MP3-Player oder das Smartphone nutzen kann.

Diese Geräte haben jedoch zwei Nachteile. Einerseits lassen sie sich ausschließlich in einem Wagen verwenden. Andererseits lässt sich die Lage im Pkw nicht verändern. Wenn sich die Autoantenne hinten befindet, ist mit einem schlechteren Empfang zu rechnen.

Mit Halterung für MP3-Player

Die FM-Transmitter mit 12-Volt-Stecker für den Zigarettenanzünder gibt es auch in der Ausführung mit einem passenden Halter für den MP3-Player. Als zusätzliches Feature enthalten diese Geräte die Möglichkeit, den Player gleichzeitig mit Strom zu versorgen und den Akku aufzuladen.

Abgesehen von der Tatsache, dass es zu keinem Kabelsalat kommt, bietet diese Lösung einen weiteren Vorteil. Das Abspielgerät kann nicht während der Fahrt im Auto herumfliegen, sondern bleibt in Kurven, bei Brems- oder Beschleunigungsvorgängen stets an seinem Platz.

Strom sparen

Qualitativ hochwertige MP3-Player verfügen zudem über die Funktion, sich bei Nichtgebrauch automatisch abzuschalten. Das schont die Batterien, wenn man das Gerät nicht am Zigarettenanzünder betreibt. Auch im letzteren Fall spart dieses Feature effektiv Geld, weil die Autobatterie weniger Strom erzeugen muss und infolgedessen weniger Benzin verbraucht wird.

Alternativen

Es existieren mehrere Alternativen zum FM-Transmitter auf dem Markt, die aber mit Nachteilen verbunden sind. Sie seien an dieser Stelle dennoch nicht verschwiegen:

  • Fest verbauter FM-Transmitter
  • Handy-Zubehör
  • In der Freisprechanlage integriert
  • Kassetten-Adapter

Fest verbauter FM-Transmitter

FM-Transmitter sind in der Regel tragbar. Es sind jedoch auch Geräte erhältlich, die sich fest im Auto montieren lassen. mumbi-kfz.jpgDie Geräte baut man zwischen Antennenkabel und Antenneneingang ein. Dadurch ist ein optimaler Empfang garantiert.

Nachteil dieser Methode: Es bedarf eines gewissen handwerklichen Geschicks, um den Einbau sauber vorzunehmen. Wenn das Know-how nicht vorhanden ist, muss man sich an eine Werkstatt wenden, was natürlich Geld kostet. Außerdem muss am Armaturenbrett genügend Platz vorhanden sein, um den Transmitter unterzubringen, ohne dass er stört.

Handy-Zubehör

Einige Handy-Hersteller bieten für ihre Geräte bereits FM-Transmitter als Zubehör an. Man stöpselt sie direkt ans Telefon. Die Geräte speisen sich meist aus dem Handyakku, was die Laufzeit entsprechend verkürzt. Außerdem funktionieren diesen Transmitter nur zusammen mit dem Smartphone und können nicht mit einem separaten MP3-Player verwendet werden.

In der Freisprecheinrichtung integriert

Auch die Hersteller von Freisprecheinrichtungen locken ihre Kunden mit integrierten FM-Transmittern. Eine ähnliche Strategie verfolgen die Produzenten von Navigationsgeräten. Hier bekommt der Kunde eine sogenannte All-in-one-Lösung präsentiert. Statt mehrerer Einzelgeräte übernimmt ein einzelner Apparat die komplette Steuerung von Musikübertragung, Telefonaten und Navigation.

Diese Alternative birgt den Vorteil, dass sie platzsparend und kostengünstig ist. Auf der anderen Seite verzichtet man auf Komfort. Man kann den Transmitter nur im Auto betreiben, die Position nicht verändern und ist auf den Funktionsumfang beschränkt, den der Hersteller zur Verfügung stellt.

Kassetten-Adapter

Früher hat man im Autobereich häufig Kassetten-Adapter benutzt statt eines FM-Transmitters. An der Kassette ließen sich dann jede Menge externer Zuspielgeräte anschließen.

Von der Klangqualität gibt es wenig Unterschiede zum FM-Transmitter. Der Kassetten-Adapter hat den Vorteil, dass man nicht nach einem freien Kanal auf dem UKW-Band suchen muss.

Diese Systeme sind auch heute noch erhältlich. Doch die meisten Autoradios, die man mittlerweile kaufen kann, besitzen überhaupt kein Kassettenfach mehr. Der Anschluss eines Adapters ist also gar nicht erst möglich.

Hersteller von FM-Transmittern

Der Markt für FM-Transmitter wird von bekannten Elektronikherstellern aus dem Audiobereich dominiert. Dies birgt den Vorzug, dass die Firmen bereits auf einen reichen Erfahrungsschatz mit solchen Geräten zurückgreifen können und die notwendige Technik im Griff haben. Zu den bekanntesten Marken gehören:

  • Belkin
  • Hama
  • Kensington

Belkin

Die FM-Transmitter von Belkin bieten den nahezu kompletten Frequenzbereich zwischen 88,1 und 107,9 MHz. Die Geräte verfügen über ein beleuchtetes Display, auf dem die jeweilige Senderfrequenz ablesbar ist. Die Belkin-Transmitter sind zudem mit Schnellspeicher-Tasten ausgestattet. Ein Manko: Sie setzen noch vorwiegend auf Miniklinken-Stecker statt USB, um den MP3-Player zu verbinden.

Belkin-Geräte sind mit einem Akku ausgerüstet, der sich über einen Adapter für den Zigarettenanzünder jederzeit aufladen lässt. Der Adapter ist Bestandteil des Lieferumfangs. Die FM-Transmitter von Belkin sind außerdem mit einer stromsparenden Automatik versehen, die den Apparat nach einer Minute abschalten, sofern die Musik pausiert.

Hama

Die FM-Transmitter zählen zu den besonders günstigen Geräten auf dem Markt. Transmitter von Hama können mit einem mehrzeiligen Display aufwarten und decken das gesamte Frequenzspektrum ab. technaxx-fmt-100.jpgDie FM-Transmitter von Hama bieten meist mehr Speicherplätze als die Produkte der Konkurrenz.

Die Hama-Geräte benutzen allerdings statt eines Akkus handelsübliche Batterien der Größe AAA. Damit sind je nach Gebrauch mitunter erhebliche Mehrkosten verbunden. Denn die Batterien reichen bestenfalls für 30 Stunden Betrieb. Positiv: Die Stromversorgung kann alternativ auch der Zigarettenanzünder übernehmen.

Kensington

Kensington produziert FM-Transmitter, die speziell auf die Bedürfnisse von iPod-Nutzern zugeschnitten sind. Man steckt den Transmitter direkt in den Zigarettenanzünder. Eine spezielle Halterung für den iPod ist meist bereits vorhanden. Das mitgelieferte Anschlusskabel versorgt dann auch den Player mit Strom.

Kensington fertigt zudem digitale FM-Transmitter, die eine höhere Klangqualität liefern. Die Kanäle sind sauber getrennt und produzieren einen kristallklaren Sound. Mit einem normalen MP3-Player lassen sich die für den Docking-Anschluss konzipierten Transmitter allerdings nicht betreiben. Zudem sind die Kensington-Modelle preislich etwas teurer.

Tipps & Tricks

FM-Transmitter sind sehr einfach zu bedienen. Das liegt auch daran, dass hier keine komplizierte Technik verbaut ist. Das einzige Problem, mit dem man in der Regel zu kämpfen hat, ist ein gestörter Empfang. Die in Deutschland zulässigen Geräten sind nun mal von der Leistung beschränkt. Doch es gibt ein paar Tricks, mit denen man schlechten Empfang vermeiden kann.

Knistern und Rauschen ist optimal

Wenn man das Frequenzband mit dem Sendersuchlauf abtastet, wird man viele freie Sendeplätze finden. Aber soll man gleich zum erstbesten greifen? Die besten Sendeplätze sind diejenigen, die am stärksten rauschen und knistern. Hier muss man nämlich mit keinerlei Fremdstörungen rechnen, was eine stabile Übertragung garantiert.

Auf Stromversorgung achten

FM-Transmitter können nur optimale Sendeleistung produzieren, wenn sie genügend mit Strom versorgt sind. Sobald die Batterien schwächer werden, wirkt sich das negativ auf die Übertragungsqualität aus.

Deshalb sollte man immer Ersatzbatterien bereithalten. Wem das auf Dauer zu teuer ist, besorgt sich Akkus oder Transmitter, die sich am Zigarettenanzünder anschließen lassen.

Antenne ausrichten

Manchen FM-Transmittern ist keine separate Antenne beigefügt, welche die Übertragung verbessert. Dennoch sind diese Geräte nicht vollkommen antennenlos. In diesem Fall übernimmt nämlich das Verbindungskabel zum MP3-Player diese Funktion. Wenn man die Position des Kabels verändert, kann sich dies also positiv auf den Empfang auswirken.

Verzerrung und Übersteuerung

Wenn Höhen und Bässe übersteuern, ist meistens nicht der FM-Transmitter schuld. Als Faustregel gilt: Den Lautstärkepegel am Player niedrig halten und stattdessen den Regler am Radio aufdrehen. So erhält man einen optimalen Sound im Wagen.

Fazit

FM-Transmitter sind für alle Menschen geeignet, die insbesondere während Autofahrten nicht auf ihr eigenes Musikprogramm verzichten möchten. Zwar sind an den modernen Autoradios, MP3-Playern, Smartphones und Navigationsgeräten viele Anschlussmöglichkeiten vorhanden, um diese Geräte miteinander zu verbinden. Doch in der Praxis gestaltet sich dies meist sehr umständlich.

Der FM-Transmitter schafft bei diesem Problem Abhilfe. Vor allen Dingen ist es nicht mehr notwendig, an den jeweiligen Peripheriegeräten noch Veränderungen vorzunehmen.